Tage der Orientierung Logo der Tage der Orientierung

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Für Lehrer_innen

GRUNDSÄTZLICHES

Tage der Orientierung (TdO) sind ein Angebot für Schüler_innen ab Klassenstufe 8. Dabei beschäftigt sich die Gruppe für drei oder vier Tage mit einem Thema, auszuwählen aus unserer Themenliste. Das Angebot versteht sich als unterrichtsbegleitendes Projekt mit dem Ziel, Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und zu fördern. Die Tage der Orientierung werden von der katholischen Kirche angeboten und stehen allen Schüler_ innen offen, unabhängig von ihrer Religions- und Konfessionszugehörigkeit. Die Teilnahme an den Tagen der Orientierung ist freiwillig. Das Besondere hierbei ist, dass Schüler_innen, die einander täglich in der Schule begegnen, sich in einem anderen, gestaltbaren Setting selbst Raum und Zeit erschließen. Dabei können sie sich selbst und die Gruppe anders wahrnehmen und neu erleben, jenseits von Leistungsdruck und Schulstress. Mit Hilfe außerschulischer Lernformen bekommen sie Gelegenheit, sich mit Fragen, Ängsten, Erfahrungen und Haltungen zum Leben auseinanderzusetzen.

ABLAUF

Im Vorfeld der Tage der Orientierung besuchen wir die Schulklasse. Das dient der Information, einem ersten Kennenlernen und der Themenauswahl. Dafür sollten möglichst zwei Unterrichtsstunden zur Verfügung gestellt werden.

FINANZIERUNG

Die Schüler_innen und begleitenden Lehrer_innen beteiligen sich an den Gesamtkosten mit einem Teilnahmebeitrag in Höhe von 50 € für drei Tage oder 60 € für vier Tage. Damit sind Unterkunft und Verpflegung sowie Programmkosten und Seminarleitung bezahlt. Nicht enthalten sind die Kosten für die An- und Abreise.

VORAUSSETZUNGEN

Vor dem Besuch in der Schulkasse findet zum gegenseitigen Kennenlernen und den organisatorischen Absprachen ein Gespräch mit der Lehrerin oder dem Lehrer statt. Damit die Tage der Orientierung gelingen, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern und dem Leitungsteam wichtig. Die prozessorientierte Arbeitsweise erfordert vor allem eine klare Rollenverteilung, in welcher Lehrer_innen und Referent_innen während des Kurses agieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Prozess, den die Klasse bei den Tagen der Orientierung erlebt, auch optimal begleitet wird. Eine permanente Kommunikation und Reflexion im Gesamtteam wird vorausgesetzt. Gegebenenfalls gibt es Hintergrundgespräche zur jeweiligen Schul- und Klassensituation. Die Aufsichtspflicht außerhalb der thematischen Einheiten liegt bei den Lehrerinnen bzw. Lehrern. Bei Problemen und Konflikten ist es notwendig, dass sie gemeinsam mit dem Leitungsteam eine Lösung suchen.

REFERENT_INNEN

Als verantwortliche Referentinnen und Referenten für die pädagogische Planung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Tage der Orientierung stehen professionelle Mitarbeiter aus dem Bistum Dresden-Meißen zur Verfügung. Die Referentinnen und Referenten sind für die inhaltliche Gestaltung und methodische Umsetzung verantwortlich.

SCHULRECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtliche Grundlage für die Tage der Orientierung ist die Verwaltungsvorschrift des SMK zur Durchführung von Schulfahrten (VwV-Schulfahrten, Az: 36-6535.10/41). Die Tage der Orientierung sind ein unterrichtsbegleitendes Angebot im Sinne einer Schulfahrt. Sie bedürfen der Genehmigung der Schulleitung. Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten stimmen der Teilnahme durch eine schriftliche Anmeldung zu.